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Der Scham begegnen – Wild & Frei Teil 1

Wenn du etwas in deinem Inneren veränderst, wird sich auch automatisch etwas in deiner äußeren Welt verändern. Sei bereit für deinen Wandel. Sei zutiefst bereit, für deinen Wandel im Innen & Außen. Sei bereit für deine tiefste Kraft und dein vollkommenes Glück. ~ Pia Sophie Asitha Mortimer 

 

Sich schämen. Dieses unangenehme Gefühl kennen wir sicher alle. Aber woher kommt unsere Scham ? 

Im Februar habe ich die Frauenkraftreise Wild und Frei bei Pia Mortimer begonnen. Ein halbjähriger Kurs der off- und online stattfindet und sich an Frauen richtet die in ihre volle Kraft kommen wollen. Denn wir alle tragen oftmals limitierende Glaubenssätze in uns. Bewusst oder Unbewusst. Doch um unser ganzes Potenzial zu entfalten, ist es wichtig zunächst an tief vergrabene Gefühle wie Scham zu gelangen. Den Ursprung von Blockaden und Ängsten zu finden die uns weiterhin davon abhalten unsere volle Kraft im Hier und Jetzt zu entfalten. 

Woher kommt die Scham?

Scham. Das erste Modul von Wild und Frei. Wieso gerade Scham mag sie manch eine*r fragen? Weil es die Scham ist die uns oftmals nicht unsere ganze Größe leben lässt. Uns blockiert und Angst einjagt, dass wir z.B. ausgeschlossen, nicht akzeptiert werden könnten so wir sind. Uns einredet, dass wir nicht gut genug sind.

Woher kennen wir diese Angst von Ablehnung? Der Ursprung kann in unserer Kindheit begründet liegen. Eine Situation in der unsere Eltern vielleicht unsensibel reagierten, wir in Gruppen, der Schule ausgeschlossen wurden.. Momente, in denen wir nicht in unseren Gefühlen, unserem Sein gesehen, gehalten wurden.

Die Bandbreite der Situationen die schlußendlich dieses Gefühl in uns manifestiert haben, können unendlich und sehr verschieden sein. Es kann ein Gefühl aus der Kindheit sein das wir vage in uns spüren und es muss nicht unbedingt eine konkrete Situation sein die wir vor Augen haben.

Den Ursprung  des Gefühls erkennen

Wenn wir limitierende Gefühle und Glaubenssätze auflösen wollen, ist es wichtig den Ursprung dieser Gefühle zu finden.

 

Genau dafür ist die Frauenkraftreise von Pia u.a. konzipiert. Die Wurzel, den Ursprung unserer limitierenden Glaubenssätze und Muster zu finden. Neben drei Treffen in Hamburg, gibt es Online Treffen für uns Wild und Frei Frauen, zwei Einzel-Coachings, eine Facebook Gruppe in der Pia einmal die Woche in einem Live Fragen zu so fast allem was uns Frauen so in den Kopf kommt oder auf der Seele brennt, beantwortet sowie ein Workbook in dem wir selbstständig arbeiten können.

 

Das Workbook beeinhaltet Coaching- und Körperübungen für jedes thematische Modul die jede für sich zu Hause und in Vorbereitung auf die Live Treffen in Hamburg bearbeiten kann. Wild und Frei besteht aus drei Modulen: Scham, Wut und Mut & Sinnlichkeit. 

Ganzheitliche Frauenbegleitung

Pia Mortimer ist Women and Birth Coach und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in ihrer Arbeit. Körper, Geist und Seele gleichermaßen zu berücksichtigen ist ihr enorm wichtig. Sie begleitet die inneren Prozesse von Frauen und beschäftigt sich mit Tabu Themen wie Sexualität, Scham, & Wut. Sie unterstützt Frauen dabei wieder in ihre volle Kraft zu finden, wild und frei zu leben und zu sein.

Und ihre Frauenkraftreise richtet sich auch an Frauen, die selbst Frauen begleiten, empowern, in ihre Kraft bringen wollen. Sei es als Doula, als Frauenbegleiterin, oder als etwas wofür es noch gar keine Berufsbezeichnung gibt. 😉 Frauen, die mit ihrem Buisness raus in die Welt wollen und eine Vision verfolgen. Ein weiterer Grund warum mein Herz laut ja rief.

Einer ihrer Schwerpunkte in Pias Arbeit sind Glaubenssätze zu entlarven. 

Eng verknüpft mit dem Thema Scham können Trigger sein.  Oft werden wir in der Gegenwart von Menschen getriggert. Sie lösen in uns Gefühle von Wut, Scham oder Ohnmacht aus. Gefühle, die wir nicht fühlen wollen. Gegen die wir uns wehren. Doch tun wir das wird sich das Gefühl oft noch mit größer Wucht bemerkbar machen.

Wenn wir es schaffen in diesen Situationen unsere Gefühle wahrzunehmen, sie nicht wegzudrücken und zurück gehen zum eigentlichen Auslöser, können wir unglaubliche Kraft aus diesen Situationen schöpfen und diese negativen Gefühle längerfristig auflösen. Denn diese Gefühle weisen uns darauf hin, dass wir nicht in unserer Kraft sind. Dass wir Ungleichgewicht sind. Es sind Botschafter die uns unterstützen wollen, wieder in unsere Kraft zurück zu finden.

Die Gefühle besuchen uns immer wieder, weil sie von uns gesehen werden möchten. Besucher auf (kurze) Zeit denen wir zuhören und Aufmerksamkeit schenken dürfen.

 

Das erste Live Treffen in Hamburg

Unser aller erstes Live Treffen in Hamburg  findet Anfang März diesen Jahres statt. Die Aufregung und Vorfreude ist groß. Denn wir werden uns alle zum allerersten Mal im „echten Leben“ außerhalb von Instagram und Co kennenlernen.

Es ist richtiges Schmuddelwetter bei meiner Ankunft in Hamburg. Oder Schietwetter wie der/die Hamburger*innen sagen würde. Ein ungemütlicher Wind und über meinem Kopf in der Luft kreisende Möwen heißen mich in Hamburg willkommen. Die Möwe, lese ich während ich diesen Text viele Wochen nach dem ersten Live Treffen verfasse, wird als Krafttier mit Weiblichkeit, Intuition & Gemeinschaft in Verbindung gebracht.  Die Möwe lebt nach den Gezeiten. Ebbe und Flut. Sie kann uns Menschen als Seelenbegleiter zur Seite stehen der uns daran erinnert im Rhythmus des Lebens, der Gezeiten zu leben. Während ich diese Bedeutung der Möwe lese, bin ich sprachlos. Könnte es besser passen? Ist das Zufall?

Zurück zu Hamburg. Kurz vor knapp komme ich Samstagmorgen im Deva – Zentrum für Yoga und Selbstheilung an. Da steht Pia und empfängt die letzten Teilnehmerinnen die eintrudeln mit offenen Armen. Als ich in den Raum eintrete, fühlt es sich wie ein langersehntes Ankommen an. Ein Nachhause kommen. Verrückt. 

Pia begrüßt mich herzlich und umarmt mich. Ich komme in den Raum in dem wir den Tag über sein werden. In der Mitte ist eine riesen Yoni aus Blüten und Rosenquartzen liebevoll hergerichtet. Kerzen erleuchten den Raum. Eine unglaublich warme Atmosphäre empfängt und umhüllt mich. Die anderen Frauen sind bereits da und haben es sich gemütlich gemacht. Wild und Frei kann beginnen. 

Eine Übung, die mich damals und auch jetzt, wenn ich daran zurück denke sehr berührt, war die Herzensbegegnung. Statt einer Vorstellungsrunde bewegen wir uns zunächst im Raum und sollen jeder Frau mit unsrem offenen Herzen begegnen. Ich treffe nach und nach auf jede einzelne Frau von Wild und Frei. Ich halte meine Hände vor mein Herz und nehme Blickkontakt auf. Kommunikation ohne Worte. Ganz unterschiedliche Emotionen tauchen bei der Begegnung mit jeder Frau in mir auf. Eine ganz tiefgehende Übung in der wir Frauen uns kennenlernen. Fühlen. Ein unsichtbares Band knüpfen.

Blicke sagen mehr als tausend Wort. Ich blicke in die Augen der Frauen und spüre, nehme so viel wahr. Verbundenheit. Verletzung. Freude. Stärke. Ein erstes Band ist zwischen uns Frauen geknüpft. 

Einen Tag verbringen wir miteinander. Mit vielen Übungen und Seelentalk. In der Pause bleibt Zeit zum Austausch. Mutter sein. Kinder. Geburt. Unterschiedlichste Themen werden angeschnitten. Ein bunter Haufen an Frauen, die sich an verschiedensten Punkten im Leben befinden. Und  doch verbindet uns etwas ganz Besonders: Dass wir uns auf den Weg zu uns selbst machen, bereit tiefe Schichten aus Scham und Verletzung durchzuarbeiten, alte Muster abzulegen.. uns zu öffnen, und verletzlich zu zeigen. Denn Selbstarbeit ist am Ende nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Ist kein Zuckerschlecken. Es geht tief, konfrontiert einen mit tiefsitzendem Schmerz der endlich gesehen werden möchte. Aber was daraus erwächst, was uns danach erwartet, ist es wert, diesen Weg zu beschreiten. Den Weg zu uns. Zu unserem wahren Kern.

 

Körper- & innere Kind Arbeit: Unserer Scham begegnen

 

Nach der Pause macht Pia mit uns eine geführte Meditation in der wir unserer Scham begegnen.

Welche Geschichte erzählt uns unsere Scham ? Wo in unserem Körper können wir das Gefühl von Scham lokalisieren? Pia holt uns immer wieder vom Verstand ins Gefühl, in unseren Körper. Ebenfalls ein Werkzeug mit dem Pia viel & gerne arbeitet: Unsere Körperin (wie sie es liebevoll nennt) spüren. Die Gefühle wirklich wahrnehmen.

 

Erinnern wir uns an eine Situation aus der Vergangenheit in der wir uns schämten? Was hätte unsere Kleine, unser inneres Kind damals gebraucht? Wie können wir heute für uns sorgen?

 

Nach der Meditation teilen wir im Kreise unsere Gefühle und wie es uns mit der Übung erging. Wir offenbaren uns. Teilen uns mit, unsere Gefühle, in welchen Lebensbereichen wir Scham spüren oder in der Vergangenheit spürten. Auch Tränen fließen. Sich verletzlich im Kreise von Frauen zeigen. Sich öffnen. Der Scham ins Auge blicken. So stark. Schwesternschaft. Echtheit. Hier sein dürfen mit allen Emotionen die aufkommen. Gehalten werden.

 

Schwesternschaft

 

 

 

Wir Wild und Frei Frauen sind in den letzten Monaten zusammen gewachsen. Ein Band hat sich zwischen uns gespannt und wir wachsen mit einander und jede für sich. Das spüre ich ganz stark und es ist wundervoll zu sehen, wie jede von uns schon in dieser recht kurzen Zeitspanne über sich hinausgewachsen ist. 

 

Wir haben uns bis jetzt nur einmal live gesehen. Diesen Samstag steht das zweite Live Treffen in Hamburg bevor. Das zweite Modul behandelt das Thema Mut und Wut. Untereinander und in der Gruppe fand in der Zwischenzeit in den letzten Wochen und Monaten reger Austausch statt. In der Facebook Gruppe tauschen wir uns stetig aus, schreiben, zeigen uns.. halten uns auf dem Laufenden. Und auch in den Online Live treffen haben wir uns alle mehr und mehr gezeigt und geöffnet. Etwa in dem ein paar mutige Frauen einen Online Frauenkreis angeboten und ihre Vision vom eigenen Business mit uns geteilt haben. Auch ich habe die Möglichkeit genutzt einen Frauenkreis anzubieten und diesen zum Thema weiblicher Zyklus gehalten. Denn Pia bietet bei Wild und Frei auch immer wieder einen Übungsraum für uns Frauen um uns auszuprobieren.

Wir befinden uns alle auf einer wundervollen Reise. Zu uns. In unsere Stärke. In unser einzigartiges Sein. 

Ich bin unglaublich dankbar für diese Begleiterinnen an meiner Seite und allen voran Pia, die diesen wertvollen Übungs-, Erforschungs- und Heilungsraum geschaffen hat.

Dieses Lied verbinde ich ganz stark mit Wild und Frei und unserer gemeinsamen (spirituellen) Reise. Wo auch immer sie jede Einzelne von uns noch hinführen wird. Wild und Frei soll der Weg sein.

 

Wenn du mehr über Wild und Frei erfahren möchtest,  dich auch gerufen fühlst, schau gerne bei Pia Mortimers Homepage vorbei. Dort verrät sie, wann der Startschuss für die nächste Frauenkraftreise fällt. 

 

Vorschau: Dies ist eine dreiteilige Reihe. Ich nehme euch mit auf meine Wild-und Frei Reise von Pia Mortimer und reflektiere hier über meine Erfahrungen und Gedanken zu den drei Modulen. Seid gespannt auf den nächsten Beitrag! 

 

 

 

 

 

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